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Crowdfunding Yun House – für die Fortsetzung der Konzertreihe „Diversity in Harmony“ im Yun-Haus Berlin

Die Jahresversammlung unserer Mitglieder findet voraussichtlich am Sonntag, 3. Nov. 2024, 11 Uhr in Berlin statt (UdK, Fasanenstr., R. 208).

Die Reihe „Diversity in Harmony“ im Yun-Haus Berlin wird unterstützt vom Kulturamt Spandau, Fonds Dezentrale Kulturarbeit, von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), von der GEMA-Stfitung und der Stiftung Preußische Seehandlung (Konzert 6).
Voranmeldung per Mail erbeten (). Eintritt frei, Spenden willkommen.

Yun-Haus Berlin-Kladow, Sakrower Kirchweg 47, 14089 Berlin
„Diversity in Harmony 6″: Sonntag, 30. Juni 2024, 17 Uhr – Live-Stream XX

Debussy – Yun – Joyce

Lotta Wennäkoski: Segla für Harfe solo (2023)
Claude Debussy: Sonate für Violoncello und Klavier (1916; arr. für Harfe von Sivan Magen)
James Joyce: Aus Finnegans Wake. Rezitation I (1923/39)
Isang Yun: Glissées. Vier Stücke für Violoncello solo (1970)
James Joyce: Aus Finnegans Wake. Rezitation II
Isang Yun: Duo für Violoncello und Harfe (1984)

Mischa Meyer (Violoncello), Sivan Magen (Harfe), Oliver Siebeck (Sprecher)

Zwei jeweils dreiteiligen lyrischen Werken von Claude Debussy und Isang Yun steht eine
Dreiergruppe gegenüber. Yuns Cellowerk „Glissées“, das wie eine Gedichtrezitation
beginnt, wird eingerahmt durch zwei Rezitationen aus „Finnegans Wake“ von James Joyce,
schwer verständliche, anspielungsreiche Texte, deren Vortrag an neue Musik erinnern kann.
Ein Harfensolo der finnischen Komponistin Lotta Wennäkoski eröffnet das Programm.
Dieses Konzert wird unterstützt von der Stiftung Preußische Seehandlung, Berlin.
Die Reihe „Diversity in Harmony“ im Yun‐Haus Berlin wird unterstützt vom Kulturamt Spandau, Fonds
Dezentrale Kulturarbeit, von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und von
der GEMA‐Stiftung.

Weitere Termine: 30. Juni, 13./14. Juli 2024, 29. September 2024, 13. Oktober 2024, 17. November 2024

Rückblick: Yun-Haus Berlin-Kladow, Sakrower Kirchweg 47, 14089 Berlin
Diversity in Harmony 5: Sonntag, 26. Mai 2024, 17 Uhr – Live-Stream XIX

Stein – Blüte: Tchemberdji – Yun – Ravel

Katia Tchemberdji:   Ishi – Kamni II für Violine, Violoncello und Klavier (2011)
Isang Yun:                Trio für Violine, Violoncello und Klavier (1972/75)
Maurice Ravel:         Trio for Violine, Violoncello und Klavier (1914)

Artenius-Trio: Mika Yonezawa (Violine), Kleif Carnarius (Violoncello), Katia Tchemberdji (Klavier)

Rückblick 20. Mai 2024: Live Stream XVIII Berg – Schönberg – Helgeson – Yun

Alban Berg: Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5 (1915)
James Helgeson:    Trio for Clarinet, Viola, and Piano (2019)
 I. Gradus, bis (Night music for Joseph and Wrangelstraße)
 II. Mischievous
Arnold Schönberg: Sechs kleine Klavierstücke op. 19, I.-VI. (1911)
Isang Yun: Riul für Klarinette und Klavier (1968)

Mingzhe Wang (Klarinette), Nikolaus Schlierf (Viola), Manuel Laufer (Klavier)

Yun-Haus Berlin, Sakrower Kirchweg 47, 14089 Berlin: Chinesisches Zimmer,
Scores: Ausstellung zu Yun’s „Riul“ und zum Klaviertrio
Art: Bilder von Helmut Thanheiser (neue Auswahl)

Auf die (zweite) Wiener Schule bezogen ist das Programm von Mingzhe Wang. Er wurde in Wuhan in China geboren, studierte Klarinette u. a. im Osten der USA bei David Shifrin, Charles Neidich, Ayako Oshima und Paul Green und lehrt heute am College of Music der Michigan State University. Sein langjähriger Duo-Partner ist Manuel Laufer, derzeit Leiter der Klavierstudien an der New York University. In Berlin lernte Wang James Helgeson kennen, der als Komponist und Musikwissenschaftler an
den Schnittstellen von Musik, Literatur und Philosophie arbeitet, wobei er insbesondere als Renaissance-Forscher hervorgetreten ist. Helgeson studierte in den USA und in Paris, lehrt(e) in England und in Berlin, wo er den Bratschisten Nikolaus Schlierf kennenlernte.

Kladower Forum, Kladower Damm 387, 14089 Berlin
Freitag, 24. Mai 2024, 18 bis 20 Uhr

Isang Yun – sein Weg, seine Musik

Das Besondere der Musik Isang Yuns ist der „lange Ton“, der melodische Klangstrom, der immer in Bewegung ist und ein Ziel kennt. Dieses generöse melodische Fließen erzeugte Yun aus der Tradition der altkoreanischen Musik, deren Eigenschaften er erkannte und überformte, zwölftönig und vielstimmig verfremdete. 
           Bei der Veranstaltung im Kladower Forum soll ein Eindruck von dieser Musik vermittelt werden, ihrer Kraft und Philosophie. Zu sprechen sein wird aber auch von der Biografie Isang Yuns, der 1917 im Süden Koreas geboren wurde und 1995 in Berlin-Spandau gestorben ist. Yun war 1957 nach Berlin gekommen, um noch einmal von vorn anzufangen und die europäische Musik und ihre neuesten Entwicklungen zu studieren. Yun blieb in Deutschland, lebte (in Berlin, Krefeld, Freiburg, Köln und) dauerhaft ab 1964 in Berlin, seit 1966 in Spandau und seit 1971 am Sakrower Kirchweg in Kladow. Sein Haus wurde 2008 Eigentum einer in Seoul ansässigen Stiftung und wird von der Internationalen Isang Yun Gesellschaft, Berlin, belebt.
            Bei dem Yun-Abend im Kladower Forum wird Walter-Wolfgang Sparrer erzählen. Mit Xiangchen Ji (Flöte), Adele Bitter (Violoncello) und Holger Groschopp (Klavier). Gemeinsam werden wir Fragen beantworten.

Unser Videokanal: In Notenbild und Ton finden Sie hier u. a. eine Aufzeichnung der Images, eines Konzertmitschnitts vom 5. Nov. 1997, neu auch das Duo für Viola und Klavier (1976) sowie Contemplation für zwei Violen (1988).